Sydney, New South Wales Australien
Pop
Die bezaubernde Künstlerin aus Australien veröffentlicht ihr drittes Album "As Day Follows Night" erstmalig in Deutschland. Das von Björn Yttling produzierte Album sorgte auf dem fünften Kontinent für Furore und wurde mit dem begehrten ARIA Award ausgezeichnet. In der Welt der zeitgenössischen Popmusik ist Sarah Blasko ein seltenes Phänomen. Einerseits ist sie ein unabhängiger Freigeist, der das Reisen liebt weil es den Horizont erweitert, der Facebook hasst aber einen eigenen Online Blog hat und auch gerne mal twittert und ihr Faible für den Retro-Stil der 80er Jahre, findet sich sowohl in ihrer Kleidung als auch in ihrem Zuhause wieder. Die Musik die sie hört, gehört ebenfalls dazu aber bei der eindrucksvollen Musik die sie macht, gehen den Kritikern die Superlative aus. Andererseits ist die 33-jährige Australierin eine Musikerin mit Leib und Seele, deren Alben bereits mit mehrfachem Platin ausgezeichnet wurden, auf deren Kaminsims sich ständig neue Auszeichnungen drängen.
Im April steht Europa nun endlich die längst überfällige Bekanntschaft mit Sarah Blasko ins Haus, wenn ihr drittes Album "As Day Follows Night", beim Independent-Label Dramatico veröffentlicht wird. Produziert von Björn Yttling (bekannt durch Peter, Björn und John) und aufgenommen in Schweden, ist "As Day Follows Night" eine elegante, intelligente Sammlung eigenwilliger, fesselnder Popsongs über Herzschmerz und Hoffnung. Die sparsame und zugleich mutige Instrumentierung des Albums weist Folk- und Jazz-Elemente auf, wobei man sich nicht zu der Vermutung hinreißen lassen sollte, es hier mit einem durchschnittlichen Singer/Songwriter-Album zu tun zu haben. Denn gleichzeitig sind die Henry Mancini-, Ennio Morricone- und Talking Heads-Referenzen nicht von der Hand zu weisen, die die schmerzhafte Traurigkeit der Texte, eigenwilligen Percussions und abenteuerlichen Arrangements, Lügen strafen. Auffällig ist jedoch vor allem Blaskos unwiderstehliche Stimme, die intim und kraftvoll zugleich klingt.
Die in Sydney geborene Sängerin entdeckte ihre Stimme, als sie mit ihrer Mutter in einer Kirche der Pfingstgemeinde sang und war eine Zeitlang Frontfrau bei mehreren Bands, während sie ihren Abschluss in englischer Literatur machte. Ihre Karriere begann 2002 mit einer EP-Veröffentlichung. Danach folgte 2004 ihr mit Platin ausgezeichnetes Albumdebüt "The Overture & The Underscore" und 2007 der maritim geprägte, ebenfalls mit einem ARIA Award prämierte Nachfolger "What The Sea Wants, The Sea Will Have". Erst kürzlich von Australiens größtem nationalem Radionetzwerk Triple J zum Album des Jahres gekürt und für sensationelle fünf ARIAs nominiert (von denen sie einen in der Kategorie "Beste Künstlerin" gewann), ist "As Day Follows Night" jetzt schon Sarahs meistverkaufte Veröffentlichung. Entstanden über mehrere Monate im Jahr 2007, während sie gleichzeitig die Musik zur Hamlet-Aufführung der Bell Shakespeare Company schrieb - in der sie auch auftrat -, ist dies ihr bis dato textlich direktestes, musikalisch schlichtestes und emotional ergreifendes Album.
Superrrrrr!
Medea am 08.02.10 um 12:57 Uhr